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WRB Seminar: Was der Richter sehen möchte

Pünktlich um 20h trafen sich ca. 40 Interessierte aller Altersklassen in der Stadtmühle in Liestal um von Yolanda Facchin’s Wissensschatz zu profitieren. Yolanda Facchin begeisterte durch Ihre freundliche Art und schaffte es, die trockene Materie sehr abwechslungsreich und Interaktiv an uns heranzutragen.
Turnierdisziplinen sind, wie jeder andere Wettbewerb ein Spiel mit Regeln, Yolanda gab daher allen Interessierten den Ratschlag das Regelbuch einmal durchzulesen. Stellen Sie sich vor sie spielen Poker: wer nicht weiss, dass er mit einem Royal Flash bis zum Ende Bluffen kann – hat verloren.
Zuerst setzten wir unser Augenmerk auf die Pleasure. Wir erfuhren, dass in erster Linie das Pferd bewertet wird, die Zügel sollten eher etwas „Slack“ haben, das Pferd in einer natürlichen Haltung sein, kein Hans kuck in die Luft aber auch kein „Peanutroller“. Der Reiter sollte möglichst ein Vergnügen am Ritt haben – woher auch der Ausdruck Pleasure kommt. Taktreinheit im Schritt, Trab und Galopp sind eine wesentliche Voraussetzung dafür.  Die verschiedenen Befehle des Speakers wurden erläutert und auch der Begriff Extended Jog fehlte nicht. Danach ging es in die Details, welchen Eindruck sollen Pferd und Reiter dem Richter vermitteln, was wird bewertet, wie plane ich meinen Ritt, welche Finessen machen einen guten Pleasureritt aus. Alles in allem wesentlich komplizierter, als wenn man sich diese Prüfung nur von der Bande aus beobachtet…
Bei der folgenden Disziplin, dem Horsemanship wird – ein ganz spannender Punkt - im Gegensatz zur Pleasure, in erster Linie der Reiter gerichtet. Die Prüfung besteht aus 2 Teilen, einer Pattern, die einzeln geritten wird und dem Railwork, ähnlich einer Pleasure. Die Zügel sollten – vor allem während des Patterns - etwas kürzer sein und ganz leicht anstehen. Der Schwerpunkt hier, neben der korrekt gerittenen Pattern ist die Haltung des Reiters und die möglichst unsichtbare Hilfengebung – etwas vom schwierigsten überhaupt. Die Frage die bei dieser Disziplin immer wieder quält, auf welcher Höhe sollte ich halten um den richtigen Abstand zum Marker zu haben, was will der Richter sehen? Gerade Pferde? Gerade Schultern oder gebogene Linien….Alles Fragen die uns an diesem Abend beantwortet wurden.
Aufbauend auf dem Wissen aus Trail und Horsemanship streiften wir kurz das Thema Showmanship, dass ähnlich der Horsemanship verläuft, mit Ausnahme dessen, dass der Reiter das Pferd an der Hand vorführt und natürlich keine Railwork gefordert ist.
Richtig spannend wurde es dann beim Trail, die meisten Hindernisse waren den Anwesenden bekannt, aber wie wird ein Trail eigentlich gerichtet? Oder wussten Sie, dass dies sehr ähnlich einer Reining passiert? Was zählt als Penalty, wie viele Penalties ergeben Ereignisse wie eine Gangartenunterbrechung, antippen einer Stange oder gar das verschieben derer? Wann ist man out of Pattern oder was passiert wenn mein Pferd den Blumenschmuck frisst…? Alles Dinge die die Teilnehmer des Abends nun sicher beantworten können ;o)
Zum Abschluss streiften wir noch ganz kurz das Thema Reining, diese Disziplin könnte alleine einen Abend füllen, so haben wir hier nur die allerwichtigsten Punkte besprochen… Wie wird gewertet? Was versteht man unter einem Manöver und warum ist es so schwierig mit einem 70er Score die Bahn zu verlassen und warum muss ich zum Bit-Judge.
Die anschliessende Fragerunde beseitigte noch das eine oder andere Fragezeichen, das im Raum stand. Alles in allem wieder ein gelungener Anlass, der fliessend in den geselligen Teil überging.
Ein herzliches Dankeschön an Yolanda Facchin und den WRB die diesen Abend zu einer Lehrreichen Erfahrung haben werden lassen…

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mit Yollanda Facchin
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